2018-05-30 – Spielzeugvertrag

johannaufknien:

Spielzeugvertrag  Fundstück seit 20 Jahrn im Archiv

 

Präambel

ln Kenntnis unserer beiderseitigen Neigungen, in dem
Bestreben, unsere gemeinsamen Freuden schärfer

zu würzen. und in vollem Bewußtsein der Folgen haben wir,
nachfolgend Herrscher nachfolgend Spielzeug

zur Befeuerung unserer gemeinsamen Stunden, zur Förderung
unseres Genusses und zur Erweiterung unserer Vergnügungen innerhalb eines von
beiden Teilen gewünschten Rahmens strenger Hingabe dieses Gesetz beschlossen
und das feierliche Gelübde abgelegt, uns unverbrüchlich daran zu halten.

§ 1. Verhältnis

Das Spielzeug erkennt seinen geliebten “Partner”
als Herrscher an. Es schuldet dem Herrscher bedingungslosen Gehorsam, treue
Hingabe, eifrigen Dienstwillen, demütige Ehrerbietung und züchtige
Liebesbereitschaft.

Der Herrscher gewährt dem Spielzeug liebende Fürsorge, hält
sein Begehren durch verlockende Koketterie wach, stärkt seinen Gehorsam durch
heitere Strenge und spornt seinen Eifer durch sparsam verteilte diskrete
Zärtlichkeiten an.

Der Herrscher gebührt in allen Bereichen, die durch diesen
Vertrag bestimmt sind, der Titel “Herr”, in der Regel in Verbindungen
wie Gnädiger Herr, Geliebter Herr, Herr, Sir, Meister u. ä.

§ 2. Ansprüche
des Herrn Zeit, Art und Ausmaß des gemeinsamen Zusammenlebens bestimmt der
Herr. Es gilt als Verfehlung im Sinne des §7, wenn das Spielzeug die Wünsche
seines Herrn nicht oder unvollständig oder nachlässig erfüllt. Ungeachtet
dessen, ob sich das Spielzeug einer solchen Verfehlung schuldig gemacht hat
oder nicht, kann der Herr nach seinem Belieben jederzeit Erfüllung seiner
Wünsche auf Liebesfreuden bei Dritten suchen, ohne daß dem Spielzeug ein
Einspruchsrecht zusteht.

Das Spielzeug beweist seine Ergebenheit, indem es trotz
Eifersucht dem Herrn bei seinen Vorkehrungen und Vorhaben zur Erlangung
externer Liebesfreuden unterstützt. Der Herr verspricht, ihm nichts zu
verheimlichen. Er kann das Spielzeug durch Berichte über intime Einzelheiten am
Nachgenuß seiner Vergnügungen teilnehmen zu lassen. Das Spielzeug hat sich
dafür dankbar zu zeigen.

§ 3. Verzicht des
Spielzeugs

Dem Spielzeug steht kein Ausgleichsrecht auf eigene
Vergnügungen gleicher Art mit Dritten zu. Wenn ihm aber der Herr ein solches
Vergnügen erlaubt, so hat es sich genau nach seinen Weisungen zu richten und
sich sowohl gehorsam als auch dankbar zu zeigen.

Jegliche Art der eigenen, absichtlichen Stimulation ist dem
Spielzeug verboten, es sei dem, es unterliegt dabei einem Wunsch des Herrn. Was
eine Stimulation ist, liegt im Ermessen des Herrn. Auch eine unstimulierte
Erektion, männliche Relikte des Spielzeugs, hat es unverzüglich zu melden,
sofern das Spielzeug nicht nackt ist. Dem Spielzeug ist stets gewärtig, daß
jeder normale Geschlechtsverkehr grundsätzlich untersagt ist. Einmalige
Ausnahmen kann sein Herr sowohl für sich als auch bei einer Verwendung als
Leihware ausdrücklich verhängen. Ansonsten gilt eine Zuwiderhandlung als
schwere Verfehlung nach §7 a.

Ein sexueller Dienst des Spielzeugs erlaubt ihm nicht,
eigene sexuelle Bedürfnisse zu decken. Das Spielzeug verpflichtet sich,
jegliche eigene Sexualität aufzugeben, um sich vollständig auf den Dienst für
den Herrn zu konzentrieren. Die Auswahl Dritter, ob als Freund des Herrn, als
Aufseher, oder als Leihnehmer unterliegt allein dem Herrn. Aussehen, Geschlecht
und sexuelle Identität (Homo -, hetero -, bi -s.) haben für die Anweisungen,
die das Spielzeug auszuführen hat, keinerlei Bedeutung.

§ 4. Stufen der
Besitznahme

Der Herr gewährt seinem Spielzeug eine stufenweise Aufnahme
in seinem Besitz. Dadurch kann sowohl er, als auch das Spielzeug in Abständen,
die der Herr bestimmt, seinem Spielzeug die Gelegenheit geben, in höhere
Bereiche der Hingabe und Besitznahme vorzudringen. Eine Stufe sollte mindestens
vier Monate andauern. Das Spielzeug hat nur einmal in der gesamten Laufzeit des
Vertrages die Möglichkeit, eine Stufe für 4 Monate hinauszuzögern. Das zweite
Mal gilt als Undankbarkeit und führt zu §10:

1. Stufe: Das Spielzeug gehorcht dem Herrn, ob in
Anwesenheit oder Abwesenheit des Herrn in allen Anweisungen. Der Herr
verpflichtet sich jedoch noch, das Verhältnis nicht gegenüber Dritten erkennbar
zu machen. Das Spielzeug verpflichtet sich, verdeckte Merkmale seiner
aufgegebenen Selbstbestimmung (z.B. Keuschheitsvorrichtungen, Ketten…) Tag und
Nacht zu tragen. Das Spielzeug gibt seinen Körper frei für Beringungen aller
Art, soweit sie durch Alltagskleidung verdeckt werden kann. Dieser Bereich
definiert sich durch die Fläche, die durch T-Shirt und lange Hose verdeckt
wird.

2.  Stufe: Das
Spielzeug steht auch in Anwesenheit eingeweihter Freunde dem Herrn zu seinen
Verpflichtungen. Das Spielzeug stellt sich auch für Fotografien zur Verfügung,
deren Verwendung der Herr untersteht. Mit Wissen und Erlaubnis des Herrn dürfen
sich auch Freunde des Herrn des Spielzeugs bedienen.

3. Stufe: Das Spielzeug legt genaue Rechenschaft
über seinen Lebensunterhalt ab. Überschüsse stehen dem Herrn zur freien
Verfügung. Der Herr kann die Überschüsse beliebig allein für sich oder für
Zusatzausrüstung für das Spielzeug (Material, Geld für Operationen,
“Ausbildung” …) verwenden.

4. Stufe: Der Herr kann das Spielzeug an
Interessenten seiner Auswahl verleihen, oder vermieten, innerhalb der Regeln
des Vertrags. Das Spielzeug hat dabei keinen Anspruch auf Beteiligung bei
eventuellen Zahlungen.

5. Stufe: Das Spielzeug gibt seine restliche
körperliche Unversehrtheit im Bereich der Alltagskleidung zur freien Gestaltung
durch den Herrn auf (z.B. Tätowierungen, Sterilisation, …).

6. Stufe: Das Spielzeug gibt seine finanzielle
Selbständigkeit gegenüber dem Herrn vollständig auf (Kontovollmacht). Der Herr verfügt
über das gesamte Geldvermögen des Spielzeugs. Alle Ausgaben des Spielzeugs
müssen mit Wissen des Herrn getätigt werden. Das Spielzeug erhält ein
“Taschengeld” von DM 50,- im Monat.

7. Stufe: Es liegt im Ermessen des Herrn, ob das
Spielzeug seine alte Arbeitsstelle behalten darf, oder es woanders mehr Geld
für seinen Herrn verdienen kann.

8. Stufe: Das Spielzeug gibt seine gesamte eigene
Habe und Wohnung auf. Der Herr kann entscheiden, ob er Dinge selbst behält oder
verkauft. Der Erlös kommt auf jeden Fall ihm zugute.

9. Stufe: Auch das öffentliches Verhalten des
Spielzeugs richtet sich nach den Wünschen des Herrn.

10. Stufe: Der Herr erhält durch
das Spielzeug die Möglichkeit (Abschiedsbrief, Pseudoauswanderung),

es jederzeit verschwinden zu lassen oder zu
verkaufen (Auflösung jeglicher bürgerlicher Existenz).

§ 5. Abwesenheit des
Herrn

Der Herr kann bei Abwesenheit, ungeachtet jeder Dauer und
des Grundes, bereits in der Stufe 1 eine Regelung für die Betreuung seines
Spielzeuges treffen.

Die notwendigen Hausarbeiten in seiner Wohnung werden
fortgeführt.

Der Herr kann einen Katalog an Aufgaben hinterlassen, der
abgearbeitet werden muß. Obwohl Liebesdienst, gilt eine Nichterfüllung als
Verfehlung §7 a.

Der Herr kann eine Person als Aufseher beauftragen. Sie ist
im Sinne des Vertrags damit betraut, jederzeit die Keuschheit zu kontrollieren,
alle Schreibarbeiten zu beaufsichtigen und Fesselungen vorzunehmen. Dazu hat
das Spielzeug ihr für die Dauer des Auftrags seinen Wohnungsschlüssel
auszuhändigen. Als Ausgleich für ihre Bemühungen sind die Aufseher berechtigt,
sogar Liebesdienste in der eigenen Wohnung entgegenzunehmen. Eine Stimulation
des Spielzeugs oder andere Verstöße gegen §3 zieht eine Ahndung nach sich .

§ 6. Antragsform für
Wünsche des Spielzeugs

Eigene Wünsche auf besondere Dienste an dem Herrn darf das
Spielzeug einmal monatlich in gehöriger Form darbringen. Die Form bestimmt der
Herr. Es steht im Belieben des Herrn, solche Wünsche zu gewähren oder zu
verweigern. Das Spielzeug hat seine Entscheidung ohne Murren anzunehmen. Murren
oder das Vorbringen von irgendwelchen Einwendungen gilt als Verfehlung gemäß
§7.

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